Pneumatische Presse zur konventionellen und wirkmedienbasierten Umformung

Die pneumatische Presse ist zweifachwirkend und besitzt zusätzlich eine regelbare Wirkmedienversorgung. Je nach Werkzeugkonzept können die zwei Antriebseinheiten mit jeweils vier Pneumatikzylindern (4 x 80 mm und 4 x 125 mm Kolbendurchmesser) mit der Wirkmedieneinheit kombiniert werden.

Mit den eingesetzten Proportional-Regelventilen lassen sich die einzelnen Einheiten je nach Anforderung mit bis zu 10 bar druckgeregelt nutzen. Einsatz findet die pneumatische Presse insbesondere bei der wirkmedienbasierten Umformung und biaxialen Materialcharakterisierung von Faserwerkstoffen, faserbasierten Verbundmaterialien und Dünnblechen. Diese Werkstoffe können ebenfalls mit einem Napf-Werkzeug tiefgezogen werden. Alle Werkzeugkomponenten können beheizt werden.

Neben dieser Flexibilität zeichnet sich die pneumatische Presse durch ihre einfache Bedienbarkeit und Kompaktheit aus. Mittels einer selbst entwickelten LabVIEW-Steuerung lassen sich alle Verfahren intuitiv betreiben. Die gesamte Presse hat einen Bauraum von ca. 650 mm x 650 mm x 900 mm, wobei Bauteile mit Abmessungen von bis zu 200 mm Durchmesser umgeformt werden.

  • 2 Pneumatikzylinder (Durchmesser 80/125 mm)
  • 1 Wirkmedienversorgung (geregelt)
  • Presskraft 40 kN
  • Regelgenauigkeit 1 % des Maximaldrucks (2/6/10 bar)
  • Max. Rondengröße 200 mm
  • Pressentisch Breite 300 mm
  • Pressentisch Tiefe 300 mm