Abschlusskolloquium Schwerpunktprogramm 1640 – Fügen durch plastische Deformation

14.06.2019

Abschlusskolloquium Schwerpunktprogramm 1640 – Fügen durch plastische Deformation

Am 05. und 06. Juni 2019 richtete das Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) der Technischen Universität Darmstadt das Abschlusskolloquium des Schwerpunktprogramm (SPP) 1640 – Fügen durch plastische Deformation aus.

Gruppenfoto SPP 1640
Teilnehmer des Abschlusskolloquiums

Vor Vertretern der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Industrie präsentierten die 15 Teilprojekte ihre Ergebnisse aus sechs Jahren interdisziplinärer Forschung. Zudem bestand während der Vorabendveranstaltung sowie zwischen den Sessions die Möglichkeit, an Postern und Demonstratoren über die gewonnenen Erkenntnisse zu diskutieren.

Das SPP 1640 ist 2012 mit dem übergeordneten Ziel initiiert worden, die Wissenslücken hinsichtlich der Fügemechanismen der einzelnen Verfahren, welche auf der plastischen Deformation von mindestens einem Fügepartner beruhen, zu schließen. Somit konnten die Verbundeigenschaften vorhersagbar eingestellt und geeignete Prüfverfahren entwickelt werden. In Folge dessen erreichte eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren wie Rührreibschweißen, Walzplattieren oder Clinchen einen technologischen Reifegrad, der Gestaltungsprinzipien für neue Bauteilverbindungen und Produkte mit erhöhtem Mehrwert durch hybride Bauweisen bereitstellt. Diese sind nun nach Abschluss des Schwerpunktprogramms in die industrielle Anwendung übertragbar.

Das PtU als Koordinator dankt der DFG für die Förderung und allen Forschungsstellen der Teilprojekte für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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