Am 2. und 3. Juli fand die 15. Auflage des studentischen Wettbewerbs »Stahl fliegt« in Bremen statt.

11.07.2014

Am 2. und 3. Juli fand die 15. Auflage des studentischen Wettbewerbs »Stahl fliegt« in Bremen statt.

Dabei traten 54 Studierende in 14 Teams von fünf deutschen Universitäten an, um eine möglichst lange Flugzeit mit einem Luftfahrzeug zu erzielen, das ausschließlich aus Stahl besteht.

Am Vortag zu den Wettflügen stellten die Teams ihre Flieger und deren Fertigung vor, bevor der Abend beim geselligen Grillen ausklang. Austragungsort für die Wettflüge am nächsten Tag war die Bremer ÖVB Arena, in der die Flieger aus etwa zehn Metern Höhe gestartet wurden. Außer einem maximalen Gewicht von 400 Gramm mussten die Flieger auch in einem Kubus von einem Meter Kantenlänge Platz finden und eine Mutter als Nutzlast transportieren. Das maximale Budget für die Teams betrug jeweils 250,– €. Neben den drei Preisen für die längsten Flugzeiten wurde außerdem ein Preis für das innovativste Konzept vergeben, den das Team Darmstadt 3 gewinnen konnte. Ihr Dreidecker »Stählerner Baron« verfügte neben der großen Flügelfläche auch über einen Propeller mit Gummibandantrieb. Mit einer Flugzeit von fast 23 Sekunden war ein nur 33 Gramm leichter Segelflieger aus Bremen am längsten in der Luft. Im nächsten Jahr wird »Stahl fliegt« in Aachen stattfinden.

Der Wettbewerb wird vom Institut für bildsame Formgebung (ibf) in Aachen organisiert und von der FOSTA (Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.) finanziell unterstützt.

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