TU Darmstadt (PtU) erneut mit Gesamtsieg beim studentischen Wettbewerb „Stahl fliegt!“ in Düsseldorf

17.07.2017

TU Darmstadt (PtU) erneut mit Gesamtsieg beim studentischen Wettbewerb „Stahl fliegt!“ in Düsseldorf

Beim studentischen Wettbewerb „Stahl fliegt!“ in Düsseldorf am 4. und 5. Juli 2017 traten Studierende in 10 Teams von fünf deutschen Universitäten an, um eine möglichst lange Flugzeit und Flugweite mit ausschließlich aus Stahl bestehenden Flugmodellen zu erzielen.

Gruppenfoto „Stahl fliegt“, Messe Düsseldorf/Tillmann
Gruppenfoto „Stahl fliegt“, Messe Düsseldorf/Tillmann

Am Vortag zu den Wettflügen stellten die Teams ihre Flieger und deren Fertigung an der RWTH Aachen vor. Eine Führung durch das Versuchsfeld des Instituts für Bildsame Formgebung (ibf) rundete den Tag ab, der mit einem gemütlichen Grillabend ausklang. Austragungsort für die Wettflüge am nächsten Tag war Halle 6 der Messe Düsseldorf, in der die Flieger aus etwa 16 Metern Höhe gestartet wurden. Sie durften ein maximales Gewicht von 400 Gramm nicht überschreiten und mussten in einem Kubus von einem Meter Kantenlänge Platz finden. Das maximale Budget für die Teams betrug jeweils 300,– €. Für die Wertung hat man eine Mindestflugzeit und Mindestfluglänge festgelegt, welche dann gewichtet in eine Gesamtwertung umgerechnet wurde. Mit dem schwersten Flieger des gesamten Feldes konnte sich dabei Team Darmstadt 1 mit ihrem Flieger „Kleckerle“ klar absetzen. Besonderheit des Fluggerätes waren die Tragflächen, die aus einem Stahlgewebe-Kaltmetall-Verbund mit 70 % Gewichtsprozent Eisenpulver hergestellt waren. Mit dem sehr stabilen Flügelkonzept konnten so Flugzeiten von um die 20 Sekunden und Flugweiten von über 110 Metern erreicht werden, wofür letzten Endes sogar die Messehalle zu klein war. Platz zwei belegte Darmstadt 2 mit einem gewagten Konzept. Durch die doppelte Gewichtung der Flugzeit wurde ein Fluggerät entwickelt, welches nur auf maximale Flugzeit setzte. Ein rechteckiger Zuschnitt aus Stahlfolie rotierte auf dem Weg nach unten um die Längsachse und generierte genug Auftrieb, um über 30 Sekunden in der Luft zu bleiben. Dies reichte in diesem Jahr für Platz zwei in der Gesamtwertung. Nun gilt es, im nächsten Jahr den Titel erneut zu verteidigen.

Der Wettbewerb wird vom Institut für Bildsame Formgebung (ibf) in Aachen organisiert und von der FOSTA (Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.) finanziell unterstützt. Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Sponsoren für die schöne Veranstaltung und hoffen, auch im nächsten Jahr mit vielen Studierenden an den Start zu gehen!

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